Der Katastrophenschutz in der Bundesrepublik Deutschland ist Aufgabe der Bundesländer. Somit kann die Ausstattung der verschieden Fahrzeuge und die Personalstärke unterschiedlich sein. Im Katastrophenschutz arbeiten neben dem DRK, die Johanniter Unfallhilfe, der Malteserhilfsdienst und der Arbeitersamariterbund im Bereich der sanitäts- und betreuungsdienstlichen Hilfe mit. Außerdem stellen die Feuerwehren und das THW sowie die DLRG in ihren Aufgabenbereichen Katastrophenschutzeinheiten.
Die DRK Bereitschaft Biedenkopf arbeitet im Bereich Katastrophenschutz ebenfalls aktiv mit.
Wir besetzen Teile der SEG „Schnelleinsatzgruppe“ West sowie Teile des 1. Sanitäts- und des 1. Betreuungszuges des Landkreises Marburg – Biedenkopf.
Die SEG wird aus Teileinheiten der Züge gebietet. Eine SEG besteht aus min. 9 Einsatzkräften die bis zu 20 leicht bis mittelschwer Verletzte versorgen kann. Des Weiteren kann sie auch Aufgaben des Betreuungsdienstes übernehmen.
Die Bereitschaft Biedenkopf besetzt im 1. Sanitätszug des Landkreises den Zugtrupp und die Arztgruppe.
Im 1. Betreuungszug des Landkreises besetzen wir den Trupp Technik und Sicherheit sowie eine Feldköchin für die Verpflegung.
Um mehr Informationen zu den Katastrophenschutzzügen zuerhalten. Folgen sie bitte den Links zu den Schaubilder der Züge.
Sanitätszug
Betreuungszug
Aufgaben des Zugtrupps
Der Zugtrupp besteht aus dem Zugführer, dem Gruppenführer zur besonderen Verfügung und 2 Sanitätshelfern. Eine Einsatzkraft kann ebenfalls die Funktion des Zugfunkers übernehmen und er führt den Zug unter einsatztaktischen Gesichtspunkten. Er ist Ansprechpartner für die Einsatzleitung und für die Einsatzkräfte im Zug.
zurück nach oben
Aufgaben der Arztgruppe
Die Arztgruppe besteht aus einem Arzt und einem Gruppenführer sowie 4 Sanitätshelfern. Aufgaben sind das Errichten und Betreiben eines Behandlungsplatzes sowie die Durchführung von medizinischen Maßnahmen.
zurück nach oben
Aufgaben Technik und Sicherheit
Die Gruppe Technik und Sicherheit besteht aus dem Gruppenführer und 4 technischen Helfern. Sie übernimmt im Einsatzgeschehen die technische Unterstützung des Betreuungszuges oder des Sanitätszuges. In Absprache mit anderen Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, THW oder Polizei übernimmt sie die Überwachung der Arbeitssicherheit in Teilen des Einsatzraumes sowie eventuelle Absperrmaßnahmen.
Die technische Unterstützung umfasst im wesentlichen:
-Errichten von Zelten und Zeltstädten mit dem nötigen Zubehör wie Beleuchtung und Heizmöglichkeiten
-Errichten von Notstromanlagen für die Unterstützung der eigenen Einheiten
-Aufbau von Feldküchen und Küchenzentren mit der dazugehörigen Infrastruktur wie Frischwasser-, Abwasseranlagen, Gasversorgung, Strom und Spülmöglichkeiten.
-Unterstützung des Betreuungsdienstes beim Einrichten von Notunterkünften z.B. durch Aufbau von Feldbetten sowie der Überwachung von Brandschutzmaßnahmen und dem Aufbau von Außenanlagen und Versorgungseinrichtungen.
-Durchführung von Instandsetzungsarbeiten und Erstellen kleinerer Behelfskonstruktionen
-Einsätze mit der Motorsäge, dem Feuerlöscher und weiteren Handwerkzeugen
-Bewältigung von Transportaufgaben, z.B. der Transport von bis zu 2000 Liter Trinkwasser in Zusammenarbeit mit anderen Fachdiensten des Betreuungszuges.
zurück nach oben
Aufgaben des Verpflegungstrupp
Der Verpflegungstrupp besteht aus einem Truppführer, einem Feldkoch und 3 Verpflegungshelfer. Sie übernehmen die Herstellung von Kalt- und Warmverpflegung sowie die Herstellung von Getränken für Betroffene und Einsatzkräfte der verschiedenen Hilfsorganisationen.
|